Geprügelt von Lügen und Manipulation durch die Massenmedien, betäubt durch Angst, Bequemlichkeit, Naivität oder auch tumber Zufriedenheit mit dem Status quo, befindet sich der Großteil der Systemsklaven und Müllkonsumenten anscheinend in einem Zustand der lebenslänglichen Agonie.
Wenn wir (Blogger, truther, Verschwörungstheoretiker, wie man es auch nennen mag) darum bemüht sind, Menschen aus dieser Lethargie herauszuholen, dann mit Sicherheit oft auch sehr emotional und hartnäckig, was uns schnell den Ruf von argumentationsresistenten Fanatikern beschert. Dabei wird gern übersehen dass der Grund für manche Emotionalität in der Wichtigkeit, der Brisanz und der eigenen Angst vor weiteren durch Medien und Politik gedeckten Verbrechen mehr als gerechtfertigt ist.
Immer wieder stehe ich selbst auch vor dem Problem, wie man vernünftig in eine Diskussion einsteigen kann - insbesondere zum Thema 9/11 -, ohne direkt gleich vorverurteilt zu werden als irgendein Spinner, der weiße Mäuse sieht und morgens zum Frühstück erst mal seine bunten Pillchen einschmeissen muss, um durch den Tag zu kommen.
Wie muss man sich als "Ersthelfer" verhalten?
Eine eindeutige Vorgehensweise habe ich noch nicht gefunden, da ich mein Gegenüber ja auch nicht "belehren" will. Wenn sich mein Gesprächspartner bevormundet fühlt, oder noch schlimmer, sich als dumm fühlt, weil ich ihn mit Dingen konfrontiere, von denen er/sie bislang noch nichts gehört hat, dann wird die Diskussion schnell durch eine ablehnende Grundhaltung im Sand verlaufen.
In punkto 9/11: Auch wenn die jüngsten Entdeckungen in Bezug auf Nanothermit sehr signifikant und wegweisend für eine notwendige Neuuntersuchung sind, wird man damit niemanden zum Nachdenken bewegen, der sich bislang noch nicht mit der Materie beschäftigt hat.
Folgende Schritte sind meiner Ansicht nach notwendig um als "Ersthelfer" den offenen Dialog überhaupt erst zu ermöglichen:
1. Definiere den Begriff "Verschwörung"
Eine Verschwörung ist kein alberner Humbug oder etwas, über das man sich lustig macht, sondern es ist ein Verbrechen. Punkt. Jegliche Diffarmierung in den Medien von jedem, der sich mit der Aufklärung einer möglichen Verschwörung beschäftigt, ist demnach nicht einfach unkritisch hinzunehmen.
2. Führe bereits durchgeführte Verschwörungen auf
Die "Brutkasten"-Verschwörung, der Golf von Tonkin-Zwischenfall, die Massenvernichtungswaffen des Irak... das mal nur die Beispiele, die bereits der USA zugeschrieben werden können... halten wir uns also an die bereits belegten und kaum noch angezweifelten Verschwörungen.
Man kann dann vielleicht sogar soweit gehen, Bilderberg mit ins Spiel zu bringen, wo es schliesslich auch um geheime Treffen unter Ausschluss der Öffentlichkeit geht, Bundestagsabgeordnete, die tatsächlich durch UNSERE Gelder dort hin fahren und wir bekommen keinen Einblick darüber, was Sinn und Zweck des Treffens ist, geschweigedenn über die Beschlüsse die dort gefasst werden bzw.... wenn man nachfragt, werden ja dort GAR keine Beschlüsse gefasst *zwinker*. Ja nee is klar. Einfach nur ein lustiger Debattierkreis der Weltelite.
3. Stelle Fragen, gib nicht schon die Antworten...
...selbst wenn du sie glaubst zu wissen, oder gar weisst.
"Wo ist der Beweis, dass Osama Bin laden etwas mit dem 11.September zu tun hatte?"
"Hat sich mal jemand zu den Taten bekannt?"
"Inwiefern hat denn Al Kaida von 9/11 profitiert?"
"Hat vielleicht doch jemand anderes mehr davon profitiert?"
"Wer war denn Geldgeber der Flugzeugattentäter?"
"Wo war denn die Luftabwehr am 11.September?"
ach ich könnte noch hunderte Fragen aufführen, das wissen ja meine Stammleser.
Es geht dabei darum, überhaupt erst mal Fragen zu dem Thema aufzubringen, die meinen Gesprächspartner dazu bringen, sich weitere Folgefragen selbst zu stellen, anstatt dass man schon Antworten mitliefert.
4. Gib nicht vor, die Wahrheit zu kennen
Mache eher darauf aufmerksam, wo und wie man die Lüge erkennen kann, die uns erzählt wird. Bestes Beispiel: Die Sprengung des WTC. Klar, glaube ich das, klar bin ich der Ansicht dass es nach allen Indizien, Augenzeugen und mittlerweile auch in Form des Nanothermits im Staub handfesten Belege gar keinen anderen Schluß zulässt.... trotzdem sollte ich diese Schlußfolgerung nicht direkt mitliefern. Ich WILL ja gar nicht, dass man mir GLAUBT, ich muss ja niemanden überzeugen "so und so war es". Ich will ja, dass man sich selbst damit auseinandersetzt und recherchiert.
5. Filme sind leichter zu verdauen als Texte
Das ist nun mal bei den meisten Menschen einfach so.
Zum "Einstieg" brenne ich jedoch Interessierten immer die Filme "Unter falscher Flagge" und jetzt auch "Kriegsversprechen" von Frank Höfer.
Als Internetseite empfehle ich zunächst www.hintergrund.de
Als Einstieg zur Thematik "Verschwörungen" finde ich folgende Seite sehr empfehlenswert:
http://www.kannnichtsein.com/betaubte-skepsis
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Vielleicht fallen mir noch weitere Punkte ein, aber ich glaube ich lasse es erst mal für heute so stehen. :-)

Wozu noch kämpfen ?
"Einsicht ist der Schritt zur Besserung" heißt es und nach fast 40 Jahren Schlaf wurde ich nun einsichtig. Ok, es gab gelegentliche Wachphasen, die ich aber als "persönliche Marotten auf Basis von zuviel Ehrlichkeit bzw. Wahrheitsliebe" abgetan habe.
Seit ich nun aber wach bin, sehe ich die Welt mit anderen Augen und kann an dieser kaum noch ein gutes Haar lassen, angesichts des allgegenwärtigen Betruges.
So versuchte ich dann auch, Einsicht zu meinen Mitmenschen zu bringen in der Hoffnung, daß sich vielleicht etwas ändern könnte. Dazu sprach ich mit vielen Leuten, hörte mir an, was sie zu sagen hatten und war begierig darauf, mit ihnen über die verschiedenen Themen dieser Welt zu diskutieren und auch zu streiten. Gesprochen habe ich mit Leuten in guter Stellung bzw. gutem Auskommen, mit Leuten ohne Arbeit und nur dem nötigsten zum Leben und natürlich mit Freunden und Bekannten bzw. anwesenden Unbekannten. Um es kurz zu machen: Ich scheiterte. Da fragte ich mich natürlich, warum.
Es liegt nicht daran, daß mir die Argumente ausgehen würden; Tonnen von Informationen, die ich mir zu den meisten Themen aus verschiedenen Quellen beschafft und verinnerlicht habe erzeugten eine Basis, auf der das Weltbild eine schlüssige Gesamtheit ergibt und auch eine argumentative Überlegenheit schafft.
Es liegt nicht daran, daß mein(e) Gegenüber mich für generell unglaubwürdig hielten, die Erfahrungen waren bei fast allen gleich ernüchternd, egal ob Freunde oder mir fast gänzlich unbekannte Personen.
Es liegt nicht daran, daß meine Gesprächspartner "dumm" sind oder aber meinen Ausführungen nicht folgen können. Ob es nun schlichte oder intelligente Leute waren, die Erfahrungen waren annähernd die gleichen.
Woran also liegt es ?
Nun, es gibt zwei Filme, die die derzeitige Situation der Menschen und natürlich auch der meinen recht treffend wiedergeben. Der eine ist John Carpenters "Sie leben" und der zweite Joel Silvers "Matrix". Wie in letzterem habe ich das Gefühl, die rote Pille genommen zu haben, denn nach der Erkenntnis gibt es keinen Weg zurück. Doch tatsächlich halte ich den ersten Film für den treffenderen, da er die Realität als Basis hat, die nicht richtig wahrgenommen wird (werden kann) und die allgegenwärtige Manipulation deutlich macht.
So sehe ich mich in der Rolle des John Nada, der seinem Freund die Brille aufsetzen möchte, damit er endlich klar sieht. Wer den Film kennt weiß, daß das ein nicht leichtes Unterfangen ist und erst nach einer wüsten Schlägerei Erfolg hat. Soweit würde ich diesbezüglich nur sehr ungerne gehen wollen.
Doch gibt die Rolle des Freundes Frank aus "Sie leben" mir ein wenig Einblick, warum ich scheiterte. Frank hat als Priorität, daß er nur sein Leben leben möchte und diese Rolle auch schon lange spielt, sich also damit abgefunden hat. Die Tatsache, daß alles das, was er glaubt und wofür er lebt, nur eine Scheinwelt ist, ist eine Erkenntnis, die sich nicht durchsetzen kann.
Bei meinen Gesprächen habe ich die verschiedensten Argumentationen gehört, warum die Leute glauben, was sie glauben. Tatsächlich "glauben" sie wirklich nur, denn wirklich wissen tun die meisten nur das, was sie direkt und unmittelbar betrifft. Da sind dann Argumentationen wie
- wenn man mit der Regierung hier nicht zufrieden ist, soll man eben hingehen, wo es anders ist
- es kann nicht sein, daß Leute über Leichen gehen und schon gar nicht aus der Regierung/Konzernen/usw.
- wenn das wirklich so wäre, wie ich sage, dann hätte man schon davon gehört
- was willst du denn, es geht mir doch gut ?
- ja, und ?
- mag sein, aber was willst du dagegen tun ?
- das war schon immer so und den Kampf kann man nicht gewinnen
- da mache ich mir keinen Kopp drüber, ich lebe JETZT.
- wenn morgen alles zu Ende ist will ich das gar nicht wissen, sonst verderbe ich mir das Heute
Und viele, viele mehr, die mir fast schon die Zornesröte ins Gesicht treiben, offenbar soviel Kurzsichtigkeit.
Was folgere ich nun daraus ?
- die Leute sind grundsätzlich glücklich. Es gibt zwar immer was zu motzen, aber eigentlich ist das System gut genug für die meisten.
- Wahrheit wird nur dann akzeptiert, wenn sie über die Medien verbreitet wird
- die meisten sind völlig unfähig sich zu verändern und sei es nur aus dem Grund, nicht mehr von der Masse akzeptiert zu werden.
- anders denken ist nicht gefragt
So denke ich mir dann, was habe ich überhaupt davon, Aufklärung zu betreiben ? Es will keiner wissen und glücklich sind die Leute auch nicht, wenn sie das hören. Darüber nachgedacht kommt nicht viel dabei rum, was unter dem Strich an Positivem bleibt und so fasse ich für mich den Entschluß, es dranzugeben. Die Welt wird wahrscheinlich erst dann etwas Einsicht finden, wenn die Katastrophe für alle nicht mehr zu leugnen ist.
Meinen Kindern werde ich natürlich beibringen, wie es um die Welt bestellt ist und sie zusätzlich das Lügen und Leugnen lehren, damit sie ihren Platz finden und nicht als Außenseiter und Sonderlinge aufwachsen. Die Lehre wird sein "wenn du das System kennst, kannst du es für dich nutzen", auch wenn ich das eigentlich ablehne. Für mich selbst werde ich das auch versuchen und mich in Zukunft um das kümmern, was meine kleine Welt betrifft. Die Informationen aus der Welt durch die "besondere Brille" werden dabei nützlich sein.