Jetzt verwende ich natürlich den polemischen Schlachtruf der LINKEN... aber in dem Fall stimme ich dem zu.

Ein Angriff bleibt ein Angriff...und ein Krieg, in dem man zu den Angreifenden gehört und sich an Militäroffensiven beteiligt, kann meiner Ansicht nach niemals unter dem Deckmäntelchen der humanitären Hilfe seine Berechtigung finden.

http://www.dw-world.de/dw/function/0,,12356_cid_4509382,00.html?maca=de-de_na-2225-xml-atom

Interessant ist übrigens, wenn man sich mal alle Punkte durchliest, die zum Thema "Angriffskrieg" bei wiki zu finden sind.

http://de.wikipedia.org/wiki/Angriffskrieg

Die Hintertürchen, die in den Formulierungen der Gesetzestexte gelassen sind, lassen mich nicht daran zweifeln, dass wir rein "rechtlich" bestimmt KEINEN Angriffskrieg führen... ist alles nur eine Definitionssache.

Wenn man aber mal für einen kurzen Moment im Hinterkopf behält, was die INTENTION eines Gesetzes ist, die moralische Grundlage, auf der ein Gesetz fusst, welches das friedliche Miteinander der Länder fördern und somit das Führen von Angriffskriegen verbieten soll... dann sollten wir uns schämen, es einfach so untätig hinzunehmen, dass unser Ansehen in der ganzen Welt durch so eine Schandtat besudelt wird.

Nach der momentanen Definition wäre also JEDER - egal ob Taliban oder nicht - der sich gegen die Präsenz der deutschen Truppen auflehnt ein "Aufständiger", der auch erschossen werden kann.

Es gibt keinen Frieden für Afghanistan, es wird ihn auch zukünftig nicht geben.

„Was man mit Gewalt gewinnt, kann man nur mit Gewalt behalten.“ (Gandhi)

Wie recht er damit hat.

Geht wählen!! Erteilt jenen eine Lektion, die uns im Vorfeld groß erzählt haben, dass wir eben KEINEN Krieg führen. Führt die Lügner vor!!